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Tagungsprogramm 2018

 

Risikobewertung

Fachtagung Wasser 2018
Messezentrum Thun Expo, Thun
Donnerstag, 15. November 2018

08.30

Eröffnung der Fachtagung Wasser 2018 mit Leistungsshow und Ausstellung

09.20 – 09.30

Begrüssung und Tagesmoderation

Daniela Guardia-Lippuner, Betriebsökonomin FH, Maienfeld

09.30 – 09.55

Cyber Crime – ein Risiko für Leitstellen

Die Zahl der Cyberbedrohungen nimmt zu und die Zeitungen füllen sich mit solchen Meldungen. Die Betroffenen sind immer näher zur Wasserbranche, werden heute sogar Wasserversorgungen ver-schlüsselt und erpresst. Leitsysteme in den Bereichen Wasser- und Energiewirtschaft zählen zu den kritischen Infrastrukturen. Mangelnde Verfügbarkeit, der Verlust oder eine Verfälschung von Daten, ein möglicher Ausfall oder ein unerlaubter Systemzugriff kann ersthafte Folgen haben. Leitstellen-Betreiber sollten sich intensiv mit den Anforderungen, die heute und in Zukunft an die IT-Sicherheit ge-stellt werden, auseinander setzen. Welche Anforderungen werden heute und in Zukunft an die IT-Sicherheit gestellt? Es werden Bedrohungen und mögliche Angriffe aufgezeigt. Potenzielle Schwach-stellen und daraus resultierende Gefahren werden diskutiert. Zudem wird erklärt, wie sich mit gezielten Schutzmassnahmen ein guter IT-Grundschutz aufbauen lässt und was zu tun ist, wenn es trotzdem passiert. Weiter wird darauf hingewiesen, was die Wasserversorgungen von bestehenden und kommenden Gesetzen zu erwarten hat.
Patrick Erni, Dipl. Sicherheitsexperte, Baar

10.00 – 10.30

Organisationsstrukturen der Wasserversorgungen: Herausforderungen und Chancen

Die Wasserversorgungen der Schweiz sind unterschiedlich, meist kleinräumig und dezentral struktu-riert. Eine Übersicht zu den verschiedenen Organisationsstrukturen wird dargestellt. Es werden die Vor- und Nachteile der verschiedenen Organisationsformen diskutiert und Probleme in der Praxis auf-gezeigt. Eine Möglichkeit, um die Herausforderungen anzugehen, sind Zusammenschlüsse von Was-serversorgungen auf regionaler Ebene. Es werden Beispiele aus dem Kanton Bern vorgestellt.
Dr. Eva Lieberherr, ETH Zürich, Zürich
Dr. Sabrina Bahnmüller, Amt für Wasser und Abfall, Bern

10.40 – 11.10

Pause, Diskussion, Leistungsshow und Ausstellung

11.20 – 11.50

Richtfahrplan GWP – Papiertiger oder nützliches Führungsinstrument?

Die Generelle Wasserversorgungsplanung GWP ist in aller Munde. Fragen stellen sich wie wem sie überhaupt dient und wer in der Pflicht steht. Es wird dargelegt, was es für eine lokale oder regionale Planung braucht und wie die Umsetzung vollzogen wird. Auf Bundesebene gibt es nur wenig Gesetze, welche die Wasserversorgung regeln. Abgestimmte Grundsätze für die Planung von Wasserversor-gungsanlagen fehlen. Entsprechend vielfältig sind die kantonalen Vorschriften. Die wichtigsten Themen, die eine GWP beinhalten soll, werden vorgestellt. Dabei geht es nicht nur um technische Aspekte. Das Zusammenspiel Planung auf regionaler und kommunaler Ebene wird erläutert. Beispiele aus dem Kanton Bern illustrieren Möglichkeiten des Planungsablaufs und der Umsetzung von Massnahmen.
Stefan Mürner, Amt für Wasser und Abfall, Bern

11.55 – 12.45

Apéro in Ausstellung

12.45 – 13.45

Mittagessen in Ausstellung

13.55 – 14.25

Auswirkungen von Klimaveränderungen auf die Wasserversorgung

Die gegenwärtigen Veränderungen der klimatischen Bedingungen sind messbar und erlauben Prognosen für die nächsten Jahrzehnte. Da das Trinkwasser in der Schweiz zu 80% aus Grund- und Quell-wasser gewonnen wird, sind allfällige Veränderungen dieser wichtigen Ressourcen von besonderem Interesse. Dabei sind Niederschlagsmengen und ihre Verteilung über das Jahr sowie der künftige Temperaturverlauf, das Abflussregime der Flüsse und das Wasserdargebot von besonderer Bedeutung. Prognosen in einem Grundwassereinzugsgebiet zeigen, dass bei dieser Problematik die Belange der Wasserversorgung nicht isoliert betrachtet werden darf, sondern dass bei Wasserverknappung Interessenkonflikte mit weiteren Wassernutzern gelöst werden müssen.
Prof. Dr. Markus Boller, Wallisellen

14.30 – 15.00

Auf dem Weg zur Guten Verfahrenspraxis

Relevante Risiken in einer Wasserversorgung werden aufgezeigt sowie deren Beherrschung. Welche Rolle spielt dabei die Grösse einer Wasserversorgung? Kritische Prozesse werden durchleuchtet, wie diese am besten überwacht werden. Wie können Messresultate in allfällige Massnahmen übersetzt werden? Das Referat beleuchtet den Weg von der gesetzlichen Anforderung hin zur Beherrschung der Guten Verfahrenspraxis im Alltag einer Trinkwasserversorgung. Das methodische Vorgehen wird illustriert mit Beispielen aus der Praxis.
Dr. Andreas Peter, Abteilungsleiter Qualitätssicherung, WV Zürich

15.00 – 15.10

Diskussion und Verabschiedung

Roberto Pianta, Dipl. Ing. ETH, Widen

15.10 – 16.00

Rundgang Ausstellung und Apéro